Die Kodierung der Patris-Exportdateien für EBE kann jetzt mandantenspezifisch festgelegt werden. Zur Auswahl stehen „UTF8 mit BOM“, „UTF8 ohne BOM“ und „Windows-1252 (ANSI)“. Standardmäßig wird „Windows-1252 (ANSI)“ verwendet.
EBE → Exporte und Importe → Patris
Bei der Konfiguration von Forderungsänderungsgründen im Hintergrundsystem können für „Gebühren hinzufügen“ jetzt mehrere Gebührengründe ausgewählt und mit jeweils eigenen Beträgen hinterlegt werden. Bei Verwendung des Änderungsgrundes werden alle hinterlegten Gebühren zur EBE-Forderung hinzugefügt.
Für EBE kann jetzt eine mandantenspezifische Schadenspauschale hinterlegt werden. Übermittelt das ausstellende Gerät keinen Schaden, wird die hinterlegte Pauschale automatisch übernommen. Dies gilt auch bei der manuellen Erfassung im Hintergrundsystem.
Bei aktivierter Forderungsaufteilung wird die Pauschale der Forderung „Schaden“ zugeordnet und bei der Berechnung der Forderung „Verstoß“ berücksichtigt.
EBE → Schadenspauschale
Bankzahlungen können ausgebuchten EBE nicht mehr zugeordnet werden. Dies gilt sowohl für die automatische Zuordnung beim Einlesen einer Bankdatei als auch für die manuelle Zuordnung im Hintergrundsystem.
Bei der manuellen Zuordnung wird auf den ausgebuchten Status hingewiesen. Mit entsprechender Berechtigung kann stattdessen eine Rücküberweisung über den vollständigen Zahlungsbetrag erstellt werden. Anschließend wird die Bankzahlung nicht mehr als offene Zuordnung angezeigt. Bereits bestehende Zuordnungen bleiben unverändert.
Beim Drucken eines Belegs für eine EBE-Zahlung im Hintergrundsystem werden jetzt die verfügbaren EBE-, Fahrgast-, Fahrt- und Gerätedaten vollständig an das hinterlegte Drucklayout übergeben. Nicht vorhandene Angaben werden mit „-“ statt mit „null“ dargestellt.
In einem seltenen Fall konnten EBE, für die kein Benutzer zur Ermittlung des Mandanten vorhanden war, dem übergreifenden Mandanten zugeordnet werden. In diesem Fall wird nun der Hauptmandant verwendet.
Beim Hinzufügen einer Zahlung zu einem EBE werden die konfigurierten Zahlungsarten jetzt alphabetisch nach ihrem Namen sortiert. Dies erleichtert die Auswahl und reduziert insbesondere bei einer großen Anzahl von Zahlungsarten das Risiko einer fehlerhaften Zuordnung.
Die Kontrollauswertung kann über die neue Dienstfunktion „EBE – Kontrollauswertung Export“ regelmäßig automatisch erstellt werden. Als Exportzeitraum stehen der letzte Tag, die letzte Woche und der letzte Monat zur Auswahl.
Die erzeugte Excel-Datei kann in einem konfigurierten Verzeichnis gespeichert oder per FTP übertragen werden. Datum und Uhrzeit im Dateinamen verhindern, dass aufeinanderfolgende Exporte überschrieben werden.
EBE → Exporte und Importe → Kontrollauswertung
Die Beanstandungsart wird in den EBE-Details jetzt direkt unterhalb der EBE-Art angezeigt. Dadurch kann sie bei der manuellen Erfassung im Hintergrundsystem frühzeitig ausgewählt werden, bevor die zugehörigen Forderungen geprüft werden. Die bestehende automatische Anpassung der Forderungen bei der Neuanlage bleibt erhalten.
Beim Einlesen eines EBE wird nur dann automatisch nach einem passenden Kunden gesucht oder ein neuer Kunde angelegt, wenn Name, Vorname, Geburtsdatum, Postleitzahl, Wohnort, Straße und Hausnummer vorhanden sind. Dadurch werden für anonyme Barzahler keine unvollständigen Kundendatensätze mehr erstellt.







